Wie ich die Schichten ablegte, um im Bikini schwimmen zu gehen

Wie ich die Schichten ablegte, um im Bikini schwimmen zu gehen

Manchmal fühlt sich alles schwer an. Tausende Kilos schwer. Und wabbelig. Und dellig. Manchmal, da mag ich nicht im Bikini herumlaufen. Da mag ich ganz viele Schichten anziehen, damit ich meinen Körper nicht mehr sehen und all diese Gefühle erfolgreich verdrängen kann.

Ja, auch ich habe diese Momente, wenn auch immer seltener. Ich, die aus voller Überzeugung Texte über Body Positivity und Selbstliebe verfasst. Und manchmal fühle ich mich deshalb ein kleines bisschen wie eine Heuchlerin. Aber nur kurz. Weil mir dann wieder einfällt, woher diese Überzeugung kommt und wie ehrlich sie doch ist. Denn vor einigen Jahren, da waren diese Momente nicht manchmal, sondern meistens.

Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, wann ich mir das erste Mal Gedanken über meinen Körper und mein Aussehen gemacht habe. Aber woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich schon sehr früh unbedingt erwachsen sein wollte. Und dabei spielte das Aussehen eine große Rolle für mich. Schon mit 10 Jahren stopfte ich mir meine kleinen BHs aus, weil ich größere Brüste haben wollte. Irgendwann dann bemerkte ich, dass meine Oberschenkel ein bisschen mehr Umfang haben als die meiner Klassenkameradinnen und begann, mich dafür zu schämen. Und mit 14 fing ich eine Diät an, die in eine Essstörung führte.

Zu dieser Zeit ging ich sehr oft schwimmen. Und ich weiß noch, dass ich mich nie so richtig wohlfühlte in meinem Bikini, obwohl ich schon so viele Kilos abgenommen hatte. Im Nachhinein ist es so verrückt zu erkennen, wie sehr sich die Selbstwahrnehmung verschieben und von der Realität abweichen kann.

Dank meiner Mama saß ich bereits wenige Monate später bei einer Psychologin. Ich war sehr schnell bereit dazu, etwas zu ändern, denn aus irgendeinem Grund verstand ich, dass das nicht der richtige Weg war. Die Therapie beendet ich ein Jahr später. Das ist jetzt bereits acht Jahre her – seitdem habe ich mich weder gewogen noch irgendeine Diät gemacht. Und angefangen, mich für mehr Selbstliebe und Körperakzeptanz einzusetzen. Im Nachhinein betrachte ich diese Reise zurück in den Einklang mit meinem Körper und ein gesundes Verhältnis zu ihm als meine ganz eigene kleine Heldinnenreise.

Und so finde ich mich nur noch manchmal bis selten in dem oben beschriebenen Moment, in dem ich mich schwer fühle und zweifle. Aber nur weil ich ihn kenne, weiß ich, wie scheiße es sich anfühlt. Und nur weil ich das weiß, kann ich mich in Dich hineinversetzen und empathische Texte schreiben. Nur weil ich das weiß, bin ich so überzeugt und nutze das Schreiben, um auch Dir zu helfen, diese Momente seltener werden zu lassen.

Was ich in solchen Momenten mache? Ich habe mir ein Alarmsystem eingebaut. Sobald ich merke, dass sich das negative Gedankenkarussell zu drehen beginnt, springt es an und macht Lärm. Wie Du das auch bekommst? Training durch bewusstes Beobachten Deiner Gedanken. Und wie der Lärm dann wieder aufhört? Gegensteuern und alles trotzdem tun, was Du vorhattest. Ich ziehe trotzdem den Bikini an und sage den Thermenbesuch mit meinen besten Freundinnen nicht ab. Ich gehe trotzdem in die Sauna, lege mich trotzdem an den Strand, ich tanze trotzdem.

Denn eines ist sicher: Ich möchte diesen Gedanken und Gefühlen nie mehr die Macht zugestehen, mich daran zu hindern, Dinge zu tun, die mir Spaß machen, die ich liebe, die mich erfüllen. Nie mehr. Ich möchte zu jedem Zeitpunkt die Macht über mich selbst und meine Entscheidungen haben – und als Berater die Liebe anstatt der Zweifel an meiner Seite wissen.

Und deshalb lege ich die Schichten ab. Und renne im Bikini über Strände und schwebe im Wasser. Es fühlt sich so leicht an. Und schön. Und vor allem frei.

Jetzt mal ehrlich: Angst zu haben ist okay

Jetzt mal ehrlich: Angst zu haben ist okay

Niemand hat keine Angst. Angst ist natürlich. Angst ist normal. Angst ist okay.

Wer sich mit sich selbst beschäftigt und auf der Suche nach dem großen Glück ist, der stößt sehr schnell auf Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung und inspirierende Persönlichkeiten. Meistens beginnt damit eine Reise zu sich selbst, weil man beginnt zu verstehen, dass das wahre Glück sich in einem selbst finden lässt. Das ist wundervoll.

Allerdings stellte ich selbst vor einiger Zeit fest, dass sich durch all die Bücher und Kurse und Power Talks von wirklich tollen Menschen das Gefühl bei mir einschlich, dass ich keine Ängste mehr haben dürfte. Dass das Loslassen von Ängsten, wovon stets die Rede ist, unabdingbar ist, wenn ich in mein volles Potenzial, meine Leuchtkraft kommen möchte. Dieses Gefühl, dieser Gedanke wiederum äußerte sich dann in Druck. Ich versuchte alle möglichen Methoden, um meine Ängste komplett aufzulösen. Doch sie wollten sich nicht wie eine Aspirin-Tablette in einem Wasserglas, sondern viel eher wie Sand in Wasser verhalten – sie lösten sich nicht auf. Ich wurde ungeduldig und eher wenig liebevoll mit mir selbst. Was mich glücklich machen sollte, endete in Selbstzweifeln und Missmut.

Und dann las ich ein Zitat: „Mutig zu sein, bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotz der Angst zu tun.“

Und das öffnete mir die Augen. Es ist okay, Ängste zu haben. Manche meiner Ängste sind Urängste, die in meiner DNA verankert sind, von Steinzeitmenschen und Vorfahren. Andere Ängste wurden mir anerzogen oder entwickelten sich erst nach bestimmten Erfahrungen. All die Ängste sind okay. Sie dürfen da sein, weil sie mich beschützen wollen. Und Ängste zu haben, bedeutet nicht automatisch, nicht mutig sein und leuchten zu können.

Was Loslassen eigentlich bedeutet

Auf einmal wusste ich auch, was mit Loslassen eigentlich gemeint war. Denn worum es geht, ist, die eigenen Ängste liebevoll anzunehmen. Erst das, was ich akzeptiere und wogegen ich nicht länger kämpfe, kann ich auch loslassen. Meine verzweifelten Versuche waren jedoch alles andere als Akzeptanz und genauer betrachtet der Kamp gegen etwas, das ich partout nicht mehr in meinem Leben haben wollte, weil ich glaubte, es dürfe nicht mehr da sein. Dass das alles andere als liebevoll und definitiv der falsche Ansatz war, weiß ich jetzt auch.

Also begann ich, Hallo zu meinen Ängsten zu sagen, wenn sie sich mal wieder von ihrer besten Seite zeigten. Ich traf mich in Mediationen mit ihnen und dankte ihnen dafür, dass sie mich beschützen. Und stellte fest, dass ich, wenn ich meinen Ängsten mit Humor und Liebe begegnete, trotz allem mutige Entscheidungen treffen konnte. Denn das viel Wichtigere ist, sich nicht von den eigenen Ängsten leiten zu lassen. Sie dürfen da sein, aber mich nicht hindern an dem, was ich wirklich will. Sie dürfen mitlaufen, aber sich nicht in meinen Weg schmeißen. Und soll ich Dir etwas verraten? Etwas trotz meiner Ängste zu tun, verleiht meinem Leuchten noch mal eine Extrapower und erfüllt mich ungemein. 

Was ich Dir sagen möchte

Mit alldem möchte ich Dir sagen: Es ist okay, wenn Du Angst hast. Mach Dich nicht runter wegen Deiner Ängste. Und dabei ist vollkommen egal, wie irrational sie auch sein mögen. In erster Linie wollen sie Dich beschützen. Also sei liebevoll mit ihnen wie mit all Deinen anderen Gefühlen auch. Solltest Du sie aber gerade einmal als Deine Beschützer brauchen, kannst Du ihnen kurz deine Aufmerksamkeit widmen und liebevoll Danke sagen, bevor Du dann mutig bist und handelst, wie es Dein Herz Dir sagt. Denn letztendlich ist Angst nur ein Gefühl von vielen, das kommt und auch wieder geht.

Merke Dir: Du bist nicht Deine Angst!

#bauchfrauenreminder

#bauchfrauenreminder

Kennst Du das? Tausendmal hast Du schon gehört, dass es Dir egal sein sollte, wie Dich die anderen finden. Und trotzdem gelingt es Dir nicht. 

Weißt du was? Das ist okay! Den meisten von uns fällt das schwer. Wir haben verinnerlicht, dass wir akzeptiert werden müssen, um einer Gruppe anzugehören. Denn nur das Leben in der Gruppe garantierte früher das Überleben. Dass wir die Liebe von anderen brauchen, ist also sogar in unserer DNA gespeichert. Siehst Du: Es ist vollkommen okay, dass es Dir schwerfällt, loszulassen. 

Trotzdem kannst Du es schaffen! Und zwar, indem Du mehr Energie in die Beziehung zu Dir selbst zu steckst. Und weniger Energie da hinein, alles dafür zu tun, dass Dich die Anderen mögen. Denn wenn Dir bewusst ist, was Du brauchst, dann gib es Dir selbst! Wie das geht? 

  1. Verbringe Zeit mit Dir selbst! 

Und zwar viiiiel Zeit. Im Alltag hörst Du denen zu, die Du liebst, aber selten Dir selbst. Dabei ist das so wichtig für eine gute Beziehung! Hör in Dich rein, denn Deine Gedanken und Gefühle brauchen Deine Aufmerksamkeit – und sei es beim Putzen, Baden oder Kochen. 

  1. Mache Dir selbst kleine Freuden!

Deiner besten Freundin oder Deiner Mama machst Du gerne eine Freude, weil es Dir im Herzen guttut, wenn sie sich freuen. Du selbst bist aber nun einmal der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Also mach dir selbst auch regelmäßig eine Freude! Vielleicht mit einem Saunabesuch, einem leckeren Essen nur für Dich allein oder einem Cafébesuch. Und es wird Dir genauso im Herzen guttun. 

  1. Sei stolz auf Dich!

Auf Dich selbst stolz zu sein, fällt Dir schwer. Dabei musst Du nicht erst wo ankommen oder etwas Bestimmtes leisten, um Erfolg zu erfahren. Denn: Ein Erfolg ist ein Erfolg ist ein Erfolg. Ein Erfolg ist das, was Du als Erfolg definierst. Du kannst und darfst auf alles stolz sein, was Du bist!

Denn Du bist ein Wunder.

 

Woher die Angst vor dem Begriff „Dicksein“ kommt und wie du sie verlierst

Woher die Angst vor dem Begriff „Dicksein“ kommt und wie du sie verlierst

Ich bin dick. Wie fühlst du dich, wenn du diesen Satz liest? Unbehaglich? Verspürst du den Impuls, mir zu sagen, dass ich doch gar nicht dick bin? Oder beziehst du den Satz direkt auf dich selbst und denkst, ja stimmt? Und fühlst dich noch unbehaglicher, weil du ja nicht dick sein willst?

Diese drei Worte können ein Gedankenchaos anstoßen, aus dem du nicht so einfach wieder herausfindest. Krass, oder? Was drei Worte verursachen können. Aber wieso haben diese drei Worte und in erster Linie natürlich das Wort „dick“ so eine Kraft? Woher kommt diese Macht?

Falsche Assoziationen

Mit Sicherheit kennst du – egal, welches Gewicht und welche Figur du hast – die Frage „Hast du abgenommen?“ von deiner Oma, deiner Tante oder auch deiner eigenen Mama. Tatsächlich kommt dieser Satz meistens von Frauen. Und du kennst sicherlich auch das leicht beschämte Lächeln, mit dem du darauf reagierst. Denn, unabhängig davon, ob du tatsächlich ein paar Kilos verloren hast – aus welchen Gründen auch immer – oder nicht, weißt du nicht, wie du auf diese Frage reagieren sollst. Aber in dir spürst du Freude. Denn Abnehmen ist etwas Gutes, weil Dünnsein ja das Ziel ist. Du hast also gerade ein Kompliment bekommen und darüber freust du dich natürlich. 

Hast du abgenommen? Auch das sind nur drei Worte. Und trotzdem haben sie die genau entgegengesetzte Wirkung auf dich wie die drei Worte „Ich bin dick“. Tief in dir hast du die Assoziationen von Abnehmen = Gut und Dünnsein = Ideal abgespeichert, so wie die meisten von uns. Wenn dir also jemand sagt, dass du schlanker aussiehst, fühlt sich das gut für dich an, weil du dem Ideal näherzukommen scheinst. Dadurch wird auch dein Selbstwertgefühl gepusht. Und eine weitere Assoziation entsteht: Dünn = Wertvoller. Du machst deinen eigenen Wert von drei Worten abhängig. „Hast du abgenommen“ steigert deinen Wert um ein Vielfaches, „Ich bin dick“ senkt ihn dramatisch

Wie du deinen eigenen Wert nicht länger beeinflussen lässt

Nun stellt sich die Frage: Möchtest du, dass drei Worte eine solche Macht besitzen, dass sie sogar deinen Selbstwert beeinflussen können? Vermutlich und hoffentlich ist deine Antwort darauf: Nein! Und tatsächlich gibt es einen Weg heraus aus dieser automatischen Kette an Reaktionen und Assoziationen, die immer im Schmerz endet.

Denn du kannst selbst entscheiden, welche Macht du Worten geben möchtest. Ja, diese Power hast du! Mindestens genauso krass wie die Tatsache, dass du früher Worten diese Macht einfach zugestanden hast und von ihnen deinen Wert beeinflussen hast lassen, ist deine Power, ihnen diese Macht wieder zu entziehen. Wie du das schaffst?

1. Erkenne diese Kraft in dir! Werde dir bewusst darüber, dass du alleine die Schöpferin deines Lebens bist und die Verantwortung für alles trägst, was du denkst, fühlst und tust. Diese Verantwortung ist groß, aber schenkt dir gleichzeitig diese unglaubliche Kraft, alles selbst bestimmen zu können!

2. Schau dir die Worte einmal an, die Gedankenchaos und starke Gefühle in dir auslösen – sowohl negativ als auch positiv. Speziell die Begriffe, die mit deinem Äußeren zu tun haben. Dick, dünn, Abnehmen, Zunehmen und so weiter. Fühl auch gerne einmal in dich rein, was sie schon beim daran Denken in dir auslösen. Mit ein bisschen Achtsamkeit spürst du schnell, welche Worte dich triggern.

3. Lösche die Bewertung! Das klingt nach Hokuspokus, klappt aber auch ohne Zauberkräfte. Versuche einmal einen Tag lang alles, was passiert, neutral zu betrachten, ohne Wertung. Es bedarf etwas Übung, aber es funktioniert. Worte haben erst einmal keinen negativen oder positiven Einfluss mehr auf dich, es sei denn, du möchtest es. Du hast die Entscheidungskraft!

4. Schaffe dir kleine Rituale im Alltag, die dich an deine unvollkommene Vollkommenheit und deinen unermesslichen Wert erinnern. Denn dein Wert ist von absolut nichts im Außen abhängig – weder von Leistungen noch von Besitz noch von deinem Aussehen. Ein Ritual kann beispielsweise eine Erinnerung sein, die du dir um eine bestimmte Uhrzeit auf dein Smartphone kommen lässt, wie etwa „Ich bin wertvoll!“. Ein anderes Beispiel ist das Ritual, das du dich abends vor deinen Spiegel stellst und dir dafür dankst, was du am Tag alles erreich hast. Dabei zählt jeder noch so kleine, ganz persönliche Erfolg!

Wichtig ist, dass du frei davon wirst, dass die Bewertungen deines Äußeren deinen eigenen Wert beeinflussen. Denn du bist mit einem unermesslichen Wert auf diese Welt gekommen und kannst diesen Wert nicht verlieren, durch nichts und niemanden. Wenn du das begreifst, sind auch Worte nur noch Worte. Ein „Du bist schön“ oder ein „Ich liebe dich“ können dir Freude bereiten, doch auch sie können nichts an deinem Wert ändern. Und hältst du dir deinen Wert mit kleinen Erinnerungen jeden Tag vor Augen, wächst du selbst immer mehr in ihn hinein und kannst irgendwann gar nicht anders als dich selbst zu feiern!

Wie du die Angst und Scham vor Nacktheit loslassen kannst

Wie du die Angst und Scham vor Nacktheit loslassen kannst

Stell dir vor, du stehst nackt vor dem Spiegel. Wie fühlt sich das an? Ungewohnt? Gar nicht, weil du noch nie nackt vor dem Spiegel standest? Wunderbar? Frei? Schambehaftet? Schön? Unangenehm?

Wenn du eher negative Gefühle bei dem Gedanken daran empfindest, geht es dir wie vielen Frauen. Für viele Frauen ist Nacktsein ungewohnt, wenn nicht sogar unangenehm. Nach dem Duschen schnell anziehen, Sex lieber im Dunkeln und im Schwimmbad in der Einzelkabine umziehen – nackt zu sein bedeutet für viele, viele Frauen, Scham zu empfinden. Aber warum? Warum empfinden so viele von uns Scham in unserem natürlichsten Zustand?

Auch das hat, wie so vieles, mit Selbstliebe oder besser gesagt fehlender Selbstliebe zu tun. Sehr wahrscheinlich hast du irgendwann in deinem Leben – nein, nicht irgendwann, sehr wahrscheinlich in einer oder mehreren ganz bestimmten Situationen – geschlussfolgert, nicht schön genug zu sein. Vielleicht ein dummer Kommentar, vielleicht ein fieser Blick, vielleicht ganz viele böse Kommentare. Und davon hast du dich nicht erholt. Das hat sich tief in deine Gedanken, dein Herz und deinen Bauch gebrannt und macht jedes Mal Alarm, wenn eine Situation bevorsteht, in der du wieder verletzt werden könntest: „Achtung, du bist nicht schön genug, deshalb pass auf!“ Und so gehst du auf Nummer Sicher und vermeidest jede Situation, in der dir jemand etwas Verletzendes bezüglich deines Aussehens sagen könnte. Denn weitere Schmerzen würdest du nicht ertragen. Schließlich durchlebst du dank deiner eigenen Gedanken bereits deinen alten Schmerz ständig. Du bist nicht schön genug und deshalb bist du vorsichtig.

Was wäre, wenn du wüsstest, dass du deine eigenen Gedanken beeinflussen kannst? Dass du diesen alten Schmerz gar nicht wieder und wieder durchleben musst? Dass du dich nicht länger beschützen und vorsichtig sein musst, weil du stark genug bist? Was wäre, wenn du endlich wüsstest, dass du absolut richtig und wunderschön bist?

Es ist möglich, dass du diesen alten Schmerz loslässt. Und es ist sogar nötig, denn er hindert dich daran, frei zu sein und glücklich zu sein und das Leben zu leben, das du insgeheim so gerne leben möchtest. Und Nacktsein ist die absolute Freiheit. Um die Angst vor neuen Verletzungen loszulassen, kannst du anfangen, deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie zu bewerten. Werde achtsamer. Beobachte sie, lass sie sein und lass sie dann weiterziehen, anstatt an ihnen festzuhalten. Denn deine Gedanken und Gefühle, das bist nicht du. Dieser Gedanke, nicht schön genug zu sein, ist nicht du und auch nicht wahr. Wenn du das erkennst, befreist du dich selbst. Und dann kannst du dir andere Gedanken suchen, die du lieber denken willst.

Und dann stell dich nackt vor den Spiegel und schau dich an. Mit allem, was du bist. Deine Arme, die so viel festhalten, das dir lieb ist. Deine Beine, die dich jeden Tag durchs Leben tragen. Deine Füße, die dir helfen, deinen eigenen Weg zu gehen. Deinen Kopf, in dem so unendlich viel Weisheit steckt. Deinen Bauch, der so viel Emotion und Gefühl in sich bewahrt. Und deine Brust, in der dein starkes Herz immer für dich schlägt – egal, was passiert. All das, was du da siehst, ist ein Wunder. Und Nacktsein befreit dieses Wunder.

Also feiere dich selbst, das Wunder, das du bist, und tanze nackt durch deine Wohnung! Genieße deine neue Freiheit! Es fühlt sich wunderbar an!

 
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