Du bist schön! 

Du bist schön! 

Genau so wie Du bist: mit wenig Busen und viel Po. Du darfst dich lieben und Frieden mit deinem Körper schließen, um wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu haben. Deine unbegrenzten Möglichkeiten werden nicht auf der Waage sichtbar, sondern durch den Mut, ehrlich zu dir selbst zu sein und deine eigene Wahrheit zu empfangen. Vergiss nicht, dein Wert lässt sich nicht am Umfang deines Bauches messen! •
Klar, wir wollen uns alle in unserer Haut wohlfühlen, doch wer schreibt vor, welche Kleidergröße “Wohlfühlen” hat? Zeig’ dich und umarme deine Unvollkommenheit. Die größten Problemzonen sind meist deine eigenen Gedanken. •
Mach’ dich hörbar und nimm Fläche ein, um in deine Leuchtkraft zu kommen. Erinnere dich daran, wer du sein wolltest, bevor dir die Anderen gesagt haben, wie du sein sollst. Und mache dir bewusst, dass das wichtigste Accessoire, welches du jemals besitzen wirst, dein Selbstbewusstsein ist. Sei selbst dein größter Fan…

Uns hast du schon! ❤
Dein Bauchfrauen-Team

Du bist schön

Du bist schön

DU BIST SCHÖN
Natürlich können wir alle so viel mehr als „nur“ schön aussehen und vor allem sind wir bereits alle so viel mehr als man sehen kann. Doch „schön sein“ kommt von innen und ist Deine außergewöhnliche einzigartige Leuchtkraft. „Schön sein“ ist die Vielfalt, Liebe und deine Verletzbarkeit die Du in dir trägst. „Schön sein“ ist in deinen Handlungen sichtbar, mit der du versuchst deine Community zu bereichern und durch die Energie, die Du dieser Welt schenkst erkennbar. Ist es nicht verwunderlich, das wir oft morgens (ungeschminkt, mit Mundgeruch und der schlimmsten Frisur) von unserem Partnern hören, wie schön wir seien? Das liegt sicherlich unter anderem daran, das sich unsere Partner nicht nur in unsere Gesichter und Körper verlieben, sondern vor allem auch in unsere Seelen. Und wie ist es mit uns selbst, wenn eine Person uns mit ihrer Ausstrahlung in den Bann zieht? Machen wir uns dann tatsächlich Gedanken über ihre Kleidung, Kilos oder über die große Nase? NEIN, natürlich nicht sondern bleiben gefesselt von der Aura dieser Person. Vergiss bitte nicht, Firmen und Medien versuchen dir bewusst ein ziemlich ungesundes und unschönes Bild von Schönheit zu verkaufen. Denn deine Selbstzweifel machen dich zugleich zu einer starken Konsumentin. Wer sich innerlich ziemlich hässlich fühlt, wird viel Geld ausgeben um sich äußerlich besser und dazugehörig zu fühlen. Und keine Frage, es ist schwer auszubrechen, doch es lohnt sich Deine eigene Definition von Schönheit zu finden. Dein eigenes Mantra aufzustellen und damit deine Selbstzweifel zu heilen… Hast du dir heute schon gesagt wie schön du bist? 
#dubistschön

Denn der größte Radiergummi in deinem Leben bist DU selbst!

Denn der größte Radiergummi in deinem Leben bist DU selbst!

Die meisten Menschen verlieren im Alltag leider Ihren Lebenshunger und den Glauben an Außergewöhnliches. Unter anderem liegt das sicherlich daran, dass wir alle ‘ne Menge Schmerz erlebt haben und Dramen aus unserem Leben und vor allem aus unserer Kindheit erzählen könnten. Damals mussten wir die Wahrheiten der Erwachsen, die oft aus Ängsten entstanden sind, auch zu unseren Überzeugungen machen. Und weil wir eben alle die Liebe unserer Eltern brauchten, haben wir irgendwann aufgehört zu hinterfragen und vergaßen, dass wir bereits außergewöhnlich wertvoll sind. Wir haben uns stetig angepasst. Angepasst an die Erwartungen unserer Eltern, der Schule und der Gesellschaft…

Es ist also nicht Deine Schuld, wenn Du dich durch die ganze Anpasserei als nicht ausreichend und genügend empfindest. Aber es wird zu Deiner Schuld, wenn du in einer Zeit, in der Du Dir Hilfe, Expertenwissen und Inspirationen besorgen kannst, nichts dagegen unternimmst. Du musst nicht alles alleine schaffen. Profisportler kommen auch nur weiter weil sie ständig trainieren, ein gutes Fachteam um sich herum aufgestellt und verstanden haben, dass Pausen wichtig sind. Übe also mutig zu sein! Um deine eigene Wahrheit zu leben wirst du nicht darum herumkommen, die Erwartungen Anderer zu enttäuschen.  

Und warum das alles? Weil wir ganz dringend glückliche und zufriedene Menschen brauchen, die sich geliebt und wichtig fühlen, damit sie ihren Frust nicht an sich selbst, ihren Mitmenschen, unserem Planeten oder an Tieren auslassen. Das Leben ist nicht nur zu kurz um den Bauch einzuziehen, sondern auch um sich ständig aufzuopfern. Finde deine Leuchtkraft, lebe deine Farbe und traue Dich endlich, dein Leben so bunt auszumalen wie du es schon immer wolltest. Denn der größte Radiergummi in deinem Leben bist du nur selbst.

Rosa ist für alle Da!

Rosa ist für alle Da!

Rosa ist für alle Da!

Vor einigen Jahren überredete mich eine gute Freundin dazu, bereits weit nach Mitternacht noch in einen Club mitzuziehen. Die Nacht war eigentlich gelaufen, ich war nicht in der richtigen Stimmung und die dönerfressenden Discoqueens, die uns begegneten, verstärkten das Verlangen nach meinem heiß ersehnten Bett. Doch gute Freunde lädt man auf einen Gin Tonic ein und lässt sie in dem Glauben, das wäre die Nacht der Nächte. Und so kam es, dass ich Johannes kennenlernte. Nach zehn Minuten langweiligem Smalltalk verdoppelte sich unser Trinktempo und gemeinsam holten wir Nachschub an der Bar. Als ich dann für uns beide zahlte, war Johannes sichtlich positiv überrascht und erzählte mir, dass es so gut wie nie vorkam, dass ihn auch mal eine Frau einlud. Dass er es sogar ziemlich dreist fände, dass seine Dates immer davon ausgingen, dass der Mann zahle. In meinem unmotiviertem Zustand fiel mir nichts Besseres ein, als „Frauen wollen halt wie Prinzessinnen behandelt werden“ zu antworten. Darauf kam von Johannes die Gegenfrage: „Und wer sagt, dass das Männer nicht auch wollen?“. Bäm, das saß! Unsere anschließende Diskussion über Rollenverteilung, Frauenquote und Hausmänner brachte mich das erste Mal dazu, auch den „Druck“ und den „Schmerz“ dieses Mannes wahrzunehmen. Und zu hinterfragen, was es eigentlich bedeutet ein Mann zu sein.

Ganz klar, bei meinem Opa wäre es noch kaum vorstellbar gewesen, dass ein Mann eine Ausbildung zum Erzieher oder zum Kosmetiker macht, nur weil ihm so danach wäre. Doch heute sind wir ja um Einiges weiter! Ach ja, ist das so? Wird kleinen Jungs nicht immer noch mit Sätzen wie: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ Tapferkeit eingeflößt? Und damit sie auch alle schön actionreich, mobil und technisch orientiert bleiben, haben wir einen gigantischen Spielzeugmarkt, der dafür sorgt, dass das auch schön so bleibt. Zusätzlich ist alles in Blau und Grün gekennzeichnet, damit sich keiner der kleinen Racker in die Mädchenabteilung verläuft (wusstest du, dass vor hundert Jahren rosa die Farbe der Jungs war? Früher galt Rosa als „das kleine Rot“ und Rot stand für Blut und Kampf und somit für Männlichkeit). Wenn kleine Mädchen mit Autos oder dem Ball spielen ist es fast schon wieder cool, doch wenn kleine Jungs anfangen, rosafarbene Kleidung zu tragen und mit Puppen spielen, bekommen die meisten Väter Panik. Und wie sieht es mit Männern in sozialen Berufen aus? Schlecht!  Viele meiden den sozialen Bereich von vornherein, weil die Sorge, das Geld könnte keine Familie ernähren, oftmals größer ist als der „unnötige“ Drang, Erfüllung in seinem Beruf zu finden. Also irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, dass Männer immer noch das Siegel des Starken und Tapferen aufgeklebt bekommen. Und Schwäche zulassen anscheinend eine der größten männlichen Makel überhaupt ist.

Die „Fearleaders Vienna“ hinterfragen als männliche Cheerleader klassische Geschlechterrollen. In knappen Höschen, mit schicken Pompons und vollen Bärten. Sie brechen das gängige Klischee, dass Männer beim Sport Helden sein und jeden Wettkampf gewinnen müssen. Stattdessen feiern sie den Hedonismus und haben Freude an dem „Frauensport“ Tanz. Sind diese Wiener Burschen vorbildliche Ausnahmen oder sind wir tatsächlich bereit für weinende Männer? Männer, die uns nicht mehr einladen und uns nicht mehr ihre Jacken anbieten auf dem Weg nach Hause, denn schließlich ist Ihnen ja auch kalt (auch wenn Hollywood das gerne mal für den romantischen Moment ausblendet)?!

Denn seien wir mal ehrlich, meistens ist es ziemlich verwirrend, was Frauen von Männern wirklich wollen. Zwar wollen die meisten Frauen finanziell unabhängig sein, doch einen gut bezahlten Job sollte der Mann im Fall der Fälle trotzdem vorweisen können. Zusätzlich mögen wir es gerne, etwas dominanter, aber auf gar keinen Fall zu machohaft. Einfühlsam soll der Traummann auch noch sein, aber bitte keine Memme! Puh, dann viel Erfolg bei der Suche. Passend dazu möchte ich dir den Witz vom Männerkaufhaus, in dem es um den Anspruch, den Frau an den Mann hat, erzählen. In diesem Witz geht es um zwei Kaufhäuser. In dem einen kann man sich den perfekten Mann kaufen und in dem anderen die perfekte Frau. Es gibt jeweils sechs verschiedene Stockwerke und die Fahrtrichtung geht nur aufwärts, also gibt es kein Zurück mehr. Der erste Stock bietet Männer mit einem Beruf an. Der zweite Stock Männer mit einem Beruf, die zudem attraktiv sind. Angekommen im fünften Stockwerk, wo es Männer mit einem Beruf gibt, die attraktiv sind, Kinder lieben, im Haushalt helfen und über ihre Gefühle reden, kann die gute Frau nicht anders und muss, allein nur um ihre Neugierde zu befriedigen, weiter in den sechsten Stock. In diesem ist sie die 1-millionste Frau und mal wieder der Beweis dafür, dass es Männer Frauen meist sowieso nicht recht machen können. Im übrigen kam der Mann im Frauenkaufhaus nur bis zum ersten Stockwerk, da gab es nämlich Frauen die gerne Sex haben. Kein Mann hat es jemals in den zweiten Stock geschafft. Ha ha!

Natürlich ist dieser Witz extrem sexistisch, mit männlichen und weiblichen Klischees belastet. Dennoch bringt er mich dazu, zu hinterfragen, wer den Männern diesen Druck wirklich aufsetzt?  Wie es aussieht, haben wir noch Einiges vor uns, bis Frauen selbstbewusster durchs Leben starten und Männern mehr als nur einen ungefilterten emotionalen Moment (von sich selbst und von uns Frauen) genehmigt wird. Also ja, Rosa ist für uns alle da und ebenso unsere Belly-Philosophie. Es sind vielleicht andere Bereiche und Themen, mit denen sich Männer rumschlagen, doch auch diese sorgen für ‘ne Menge Bauchschmerzen. Fangen wir also an, uns nicht durch die Rolle des Mannes oder durch die Rolle der Frau kennen zu lernen, Bestimmtes zu erwarten oder uns aufgrund klischeebehafteter Werte zu verlieben, sondern stets in den Menschen. Ich danke Johannes für diesen ehrlichen Einblick. Im Anschluss an unser Gespräch damals habe ich dann übrigens das erste Mal in meinem Leben einen Mann nach Hause gebracht.

 
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