BAUCHFRAUEN ABO

Lebe Deine Verletzbarkeit &

aktiviere Deine innere Heldin

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

To Do:
– Ich-Buch besorgen
– In eigener SeelenSprache
übersetzen
– Sich Dates im Timer eintragen

Deine Aufgabe:

 

Wie bereits im Powertalk-Video erläutert, sind wir alle Heldinnen unserer eigenen Geschichten. Du darfst Dir dessen nun bewusst werden und Deine bisherige Reise aufschreiben. Nimm Dir Zeit und verliere Dich in Details und in Erinnerungen. Sei dankbar für alles, was du bereits geschaffen hast. Du darfst Dir auch selbst verzeihen und somit Frieden mit Geschehnissen schließen. Falls Du Muße übrig hast, kannst Du auch gerne eine oder mehrere Varianten eines geeigneten Endes deiner Heldengeschichte aufschreiben. Es geht erstmals gar nicht darum, diese auch zu erreichen, sondern eher darum, durchs Kreative drauf los zu schreiben und herauszufinden, was Dir gefallen könnte.

Zum Abschluss erstelle Dir ein eigenes Heldinnen-Mantra
zum Beispiel: „Ich wähle Verantwortung“.
Mit diesem Mantra kannst Du Dich mit Deiner inneren Heldin verbinden.

Wie viele Frust-Kuchen backst Du?

 

inspiriert aus unserem Buch: „Das Leben ist zu kurz um den Bauch einzuziehen“

Hast Du auch schon mal kurz vor Mitternacht völlig erschöpft in Deiner Küche
gestanden und einen Kuchen für eine gute Freundin gebacken? Höchstwahrscheinlich weil sie Dich darum für ihre Party gebeten hat oder Du es ihr sogar freiwillig vorgeschlagen hast. Nur, dass sich dadurch Deine bereits viel zu lange To-do-Liste mal wieder um einen weiteren Punkt verlängert hat und Du Deine Mittagspause missbraucht hast, um die noch fehlenden Zutaten zu besorgen. Und während Du genervt und hungrig bei Edeka in der Schlange gestanden hast, sind Dir dutzende Ausreden dafür eingefallen, ihn nicht mehr backen zu müssen. Vielleicht ein plötzlicher Autounfall – und mit gebrochener Hand lässt es sich eben schlecht backen. Oder doch eher eine unvorhersehbare Grippe über Nacht? Hört sich vielleicht nicht ganz so dramatisch an und es geht gerade ja sowieso was rum. Doch wie Du Dir auch Deine Lüge oder Ausrede zusammengelegt hast, hauptsächlich hast Du es bereut, überhaupt Ja gesagt oder es angeboten zu haben. Und so hast Du als zusätzliches Highlight ne große Portion Frust in Deinen Kuchen hineingebacken. Lecker. Na dann einen Guten!

Tja, und das alles nur aus der Angst vor den Konsequenzen. Denn einer guten Freundin einen spontanen Gefallen abzuschlagen, das könnte ja bedeuten, dass sie Dir auch irgendwann nicht helfen wird oder dass sie das Gefühl bekommt, Dir nicht wichtig zu sein. In jedem von uns schlummert der Wunsch nach Anerkennung und Liebe. Wir
wollen uns wichtig fühlen, gebraucht werden und nicht ersetzbar sein. Um ­dazuzugehören, versuchen wir ständig, den Erwartungen anderer zu genügen und
möglichst keinen zu enttäuschen. Wir passen uns an und erfüllen die Aufgaben unserer unterschiedlichen Rollen. Deshalb sagen wir viel zu oft Ja, obwohl wir Nein meinen, und verneinen dabei viel zu häufig unsere eigenen Bedürfnisse.

Doch gestresste Pausen und unendliche To-Do-Listen
sind nicht die einzigen Lösungen.

Bauchtipp für Dich: Erst mal kurz Innehalten

Sich Zeit zu lassen, nicht gleich zu antworten, auf sein Bauchgefühl zu achten und, wenn es sich nicht rund/stimmig anfühlt, auch mal Nein zu sagen und ehrlich seine eigene Unvollkommenheit zuzugeben. Das ist meistens so viel sympathischer und eindeutig gesünder. Das könnte dann in etwas so klingen: „Du, diese Woche packe ich das leider nicht, ich kaufe einfach eine leckere Torte und bringe die mit.“ (Obwohl Du Dich absolut nicht rechtfertigen müsstest, Du wirst schon Deine Gründe haben.) Es muss ja nicht immer etwas Selbstgebackenes sein. Tatsächlich darfst Du auch einige Tage nach Deiner Zusage noch absagen. Du denkst, dass Du Dein Wort halten müsstest, sonst wirktest Du unzuverlässig. Die einzige Person, die sich auf Dich verlassen können sollte, bist Du selbst. Und ganz ehrlich: Seid wann ist ein Kuchen weniger der Party-Killer Number One geworden? Es gibt so viel Schlimmeres… Du darfst nun für Dich selbst einstehen und lernen, mehr Ja zu Dir und Deinem Leben zu sagen. Deshalb wirst Du nicht darum herum kommen, öfter Nein zu anderen zu sagen. Und klar, zu Beginn wird sich das, wie alles, was man neu lernt, erst einmal ungewohnt und manchmal auch schwer anfühlen. Aber Übung macht den Meister! Sei geduldig mit Dir. Übrigens: Verursacht Dein aufrichtiges Nein dicke Luft oder stößt auf Unverständnis, ist das Geld für eine Torte für die Party viel zu schade und Du erst recht! Menschen, die Dich lieben, wollen, dass es Dir gut geht!

Anleitung um das
>>Perfekt Unperfekt<< sein zu üben:

 

Downloade die
Illustration als
Wallpaper

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

1. Lass die Angst davor los, was die anderen über Dich sagen könnten.

Menschen werden Dich immer be- und verurteilen. Das sollte Dich aber nicht daran hindern, Dein Ding zu machen. Kaum einer von uns hat – leider – beigebracht bekommen, sich selbst zu loben und zu lieben. Die Nachbarn könnten ja sonst noch meinen, Du wärst egoistisch oder narzisstisch veranlagt. Und da keiner wirklich verstanden hat, dass Selbstliebe alles andere als egoistisch ist, lebst Du in einer Gesellschaft, die sich untereinander abwertet, um sich selbst aufzuwerten. Dalai Lama sagt: „Wer schlecht über Dich redet, hat nichts gutes über sich selbst zu erzählen“.

2. Es ist nicht der Job der anderen, Dich zu mögen – es ist Deiner!

Kleine Erkenntnis, große Freiheit! Lege die Verantwortung und den Druck, allen gerecht zu werden, ab und traue Dich, öfter Nein zu sagen, wenn du das Bedürfnis danach hast. Toller Nebeneffekt: mehr Ja-Fläche für Dich. Und genauso, wie nicht jeder die Blumenart Rose bevorzugt, ist es auch völlig in Ordnung, wenn Du nicht von jedem gemocht wirst oder eben selbst nicht zu jedem auf Anhieb Sympathie entwickelst. Doch Du tust der Welt absolut keinen Gefallen, wenn Du Dich aufgrund Deiner Bedürftigkeit nach Harmonie, gebraucht und geliebt zu werden, ständig anpasst und versuchst, eine mittelmäßige Rose zu sein, obwohl du eine herausragende Tulpe sein könntest. Der Rest der Welt kann sich, wenn überhaupt, erst und nur dann in Dich verlieben, wenn Du es tust und Deine Maske abnimmst. Du wirst überrascht sein, welche Menschen auf einmal den Weg in Dein Leben finden werden.

3. Sage Nein.

Aus schlechtem Gewissen diskutierst Du Dich selbst ständig weg. Du bist meist die einzige Person, die Deine Entscheidungen richterlich bewertet. Statt immer Argumente gegen Dich zu finden, wäre es zur Abwechslung total erfrischend, Gründe für Dich zu finden. Und wie oft verstellst Du Dich, um nicht kompliziert zu wirken. Deshalb sagst Du auf der Arbeit Ja zu unmöglichen Deadlines oder versteckst Deine Gefühle im Privatleben, um die Harmonie der Beziehung zu bewahren. Und so sitzen alle Deine unterdrückten Gedanken und Gefühle in Deinem Bauch und hämmern kräftig gegen die Bauchdecke. Du ahnst schon, warum: Sie haben absolut keinen Bock darauf, gefangen zu sein und ständig unter den Tisch gekehrt zu werden. Zwar vertröstest Du die Rabauken in Deiner Verdauungskammer mit Glaubenssätzen wie „Man muss auch mal Kompromisse machen“, aber das sind nüchtern betrachtet nur faule Ausreden dafür, dass Du nicht in Deine Verantwortung kommen musst. Deine Sprache formt zusätzlich Deine Welt. Ist Dir schon mal aufgefallen, wie viele „Eigentlichs“, „Vielleichts“ und „Abers“ Du täglich verwendest? Vor allem Frauen sehen sich leider immer noch selbst als das emphatischere Geschlecht und haben oft Angst, durch eine absolute Äußerung an Sympathie zu verlieren. Aber wie bei Punkt Zwei bereits gelernt, ist es nicht der Job der anderen, Dich zu mögen – sondern Deiner! Es ist mehr als okay und vor allem gesund, anzuecken, sonst wirst Du nur wie ein Ball durch die Gegend geschubst. Und dabei verlierst Du nicht nur schnell die Orientierung, sondern dabei wird Dir auch noch ganz schön übel. Um das zu vermeiden, ist es am besten, wenn Du laut und kräftig „JA!“ zu Dir und Deinen Bedürfnissen sagst.

4. Lerne Kritik von den wichtigen Leuten anzunehmen.

Ein tschechisches Sprichwort sagt: „Eine Ballerina lässt sich auch nicht von einem Fischer erklären, wie sie ihre Pirouetten zu drehen hat.“ Mache Dir klar: Du machst Deine Arbeit, Du bist nicht Deine Arbeit. Deshalb musst Du auch nicht Deinen ganzen Selbstwert durch die Kritik anderer auffressen lassen. Zusätzlich darfst Du Dich auch gleich von Erschöpfung als Statussymbol und Leistung als Ausdruck von Selbstwert befreien. Dein Selbstwert wird NICHT an Deinem Bauchumfang, Deinem Status, Deiner Leistung oder Deinem beruflichen Erfolg gemessen. Du bist bereits und bleibst immer wertvoll! Und wie gehst Du mit bösartiger und bewusst verletzbarer Kritik auf Social Media um? „Wenn Dir jemand in Dein Wohnzimmer kackt, dann lässt Du es dort auch nicht liegen.“ Hab deshalb keine Scheu, alles zu löschen und zu entsorgen, was Dir nicht gut tut!

5. Bringe den Mut auf, andere zu enttäuschen.

Du wirst nicht darum herum kommen, andere Menschen in Deinem Leben bewusst zu enttäuschen, wenn Du ein authentisches Ich und ein selbstbestimmtes Leben führen möchtest. Dein Dasein besteht eben nicht nur aus der Rolle der Angestellten, der Freundin oder der Tochter (Was hat Deine eigene Mutter davon, wenn Du alles gibst und Dich aufopferst, um ihr eine tolle Tochter zu sein, aber dadurch nicht Deine eigene Wahrheit lebst und somit auch all Deine anderen wichtigen Lebenssäulen stark vernachlässigst?). Und sieh es mal so: Du gibst damit den Anderen die Möglichkeit, die Täuschung, die sie von Dir hatten, aufzulösen und Dich wahrhaftig kennen zu lernen. Umso früher Du damit beginnst, umso weniger schwer wird es Dir fallen. Denn die wichtigste Person, für die Du wirklich einstehen musst, bist Du selbst!

6. Das Perfekte existiert nicht!

Es ist eine Illusion, die Dich zu Deinem eigenen getriebenen Gefangenen macht. Alles Wichtige ist bereits in Dir, Du darfst Dich erinnern und empfangen. Und keine Angst haben, Dich, Deine Arbeit oder Deine Ideen mit der Welt zu teilen. „Perfektionieren“ kannst Du, wenn überhaupt, erst etwas, wenn Du es in die Welt hinaus lässt und mit anderen teilst. Unsere Bauchfrau Sandra sagt selbst über ihr Buch: „Es ist sicherlich nicht die beste Version, die ich hätte schreiben können, doch die beste Version hätte sicherlich nie meinen PC verlassen und hätte somit nie gedruckt werden können“.

7. Lebe Deine Verletzbarkeit.

Trau Dich und lebe Deine Verletzbarkeit! Erst dann lebst Du auch Deine Lebendigkeit. Verletzlichkeit und Schwäche empfi nden wir oft als Charakterschwächen. Zusätzlich bist Du meistens Deine eigenen Gefühle nicht wert, genierst Dich für sie oder versuchst, sie zwanghaft zu verstecken. Dabei sind Gefühle wie Wasser, sie wollen fl ießen! Und
wenn Du versuchst, Wasser zu bremsen, baust Du Dir Deinen eigenen emotionalen, instabilen Staudamm, der jederzeit droht, unter großem Druck zusammenzubrechen.
Vor allem negative Gefühle anzunehmen kostet Dich viel Kraft. Doch hinter jeder Dunkelheit versteckt sich ein noch stärkeres Licht. Deine Gefühle sind die Schauspieler, Dein Körper ist Deine Bühne und Du bestimmst das Stück. Dabei geht es nicht immer darum, das beste, fröhlichste und erfolgreichste Stück zu kreieren, sonder Dein Eigen
zu erscha¡ en. Denn erst wenn Du und wir alle verstehen, dass wir alle Löcher in unseren Herzen haben (eben alle unperfekt perfekt sind), können wir endlich einfach SEIN, statt ständig unsere kostbare Zeit, Energie oder Geld dafür zu verschwenden, diese Löcher stopfen zu wollen.

Downloade die
Illustration als
Wallpaper

Hier kannst Du Dir das pdf dazu herunterladen: Päckchen 1

 
WP Feedback

Dive straight into the feedback!
Login below and you can start commenting using your own user instantly