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Sei Deine eigene Muse

Sandra Wurster | 04 November, 2022


          
            Sei Deine eigene Muse

"Die Liste" kann der Anfang sein...

Vor langer, langer Zeit (als ich noch klassische Frauen-Tratschmagazine konsumierte, mach das nicht!) las ich einen Artikel über die Sängerin Mariah Carey. Nein, diesmal ging es nicht um ihre Gewichts-zu und abnahmen, sondern um „die Liste“. Forderungen (wie zum Beispiel eine bestimmte Wassersorte und Temperatur, Voraussetzungen ihrer Umkleidekabine u.s.w) an die Konzertveranstalter, die Mariah buchten. 

Obwohl die Verfasserin des Artikels an sich eher die „anscheinende“ übertriebene Extravaganz der bekannten „Diva" thematisieren wollte, traf dieser bei mir genau den richtigen Nerv. Aber HALLO?!

Ich meine, hast du sie, dieses 5 Oktaven Stimmwunder, schon mal singen gehört? Kannst du ihren Mut und ihre gelebte Verletzbarkeit anerkennen, als sie auf den größten Bühnen der Welt stand? Die meisten Menschen, egal wie talentiert sie sind, würden sich nicht mal trauen, auf nur halb so großen Bühnen, wie sie zu steigen. Geschweige denn, wie viel Durchhaltevermögen und Willenskraft man besitzen muss, nicht nur einen Traum zu erreichen, sondern ihn auch täglich zu leben. 

Statt also Mariah Careys Liste und Forderungen für ÜBERtrieben zu halten, erkannte ich für mich, dass die meisten Menschen UNTERtreiben (mit ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten) und so wie ich, gar keine Liste hatten! Das galt es zu ändern, schließlich bin ich auch der Star meines Lebens (und darf mich fragen, was ich alles noch brauche, um zu leuchten).

Noch am selben Tag setzte ich mich hin und fing an mir fragen zu stellen, die ich mir zuvor noch nie gestellt hatte, wie unter anderem: Welches Umfeld benötige ich eigentlich, um mein wahrhaftiges Potenzial zu leben? Welche Begabung habe ich, die für einen Unterschied in dieser Welt sorgen könnte? Und was machen „erfolgreiche“ Menschen anders als die anderen? 

Und da spürte ich bereits, dass ich wieder einen weiteren großen Schritt auf mich und das Leben machte, das Leben was ich auch wirklich, wirklich leben wollte. 

Fragst du dich gerade, was auf deiner Liste stehen würde? Gut so! Dieser kleine Text soll dich nämlich dazu inspirieren, dir deine ganz eigene Liste zu erstellen und deine eigene Muse zu sein!

OBACHT, es geht hier nicht darum wieder weitere unnötige Eigen-Ablenkungen und Hürden zu produzieren, wie zum Beispiel die Annahme, du könntest nur mit teurem Fiji-Wasser (was du dir aktuell noch nicht leisten kannst) oder erst nach einer ganzen Woche Urlaub (der erstmals nicht in Aussicht ist) wirklich loslegen. Dies führt dich nicht zu deinem Potenzial, sondern bringt dich eher davon ab. Nutze „die Liste“ nicht, um deine Prokrastination weiterhin fortzuführen. Eher soll sie dich dazu verleiten, dir die Erlaubnis zu schenken, die dir vielleicht bis jetzt gefehlt hat. Und darüber hinaus dir „bessere“ Rahmenbedingungen aufzeigen, in denen Kunst, Ideen-Reichtum, Kreativität und Originalität dich gerne besuchen kommen (hängt viel weniger vom „Haben“ sondern viel eher vom „Sein-Zustand“ ab). Dafür braucht es nicht stets gleich eine ganz Woche Urlaub; neue konstruktive Gewohnheiten tun es auch. 

Also, frag dich nicht nur was auf deiner Liste stehen würde, sondern erstelle dir eine. Am besten heute noch (übrigens auch eine Sache, die „erfolgreiche“ Menschen anders machen als andere: schreiben. Um ihren Entscheidungen und Gedankengängen mehr Ausdruck zu verleihen, wird es auf Papier festgehalten). Was würde also auf deiner Liste stehen? 

Forderungen & Erwartungen

Viele Menschen stehen übrigens Forderungen und Erwartungen sehr skeptisch gegenüber, allerdings oftmals aus der Furcht heraus, dass sie nicht in Erfüllung gehen könnten. Wie wäre es mit der Perspektive von Oprah WinfreyIm Leben bekommt man, wonach man sich zu fragen traut“ (vor allem, in dem man beginnt, sich selbst eine Menge wichtiger und dringender Fragen zu stellen!). Und statt immer davon auszugehen, dass wir scheitern oder „es“ vielleicht nicht verdienen würden, uns für den Gedankengang zu öffnen: was wäre, wenn doch? A la Erin Hanson "What if I fall?" Oh but my darling, What if you fly?

Sich wieder, „positivere Sichten“ auf das Leben und seinen eigenen Fähigkeiten zu erlauben, ist deshalb so wichtig, da wir seltenst im Außen das anziehen, was wir uns wirklich wünschen, sondern eher Menschen und/oder Situationen, die wir meinen zu verdienen! Und wenn du immer nur von dem begrenzten Mangel und eventuell sogar Schlechten und Bösen ausgehst, was meinst du, wird dir dann das Leben schicken? 

Also, hier nochmals in aller mir möglichen Deutlichkeit (und dabei darfst du dir gerne vorstellen, wie ich dich umarme oder dir einen liebevollen Arschtritt gebe, je nachdem was du gerade brauchst): du musst nicht gefallen! Wenn überhaupt, dann nur DIR! 

Ich möchte passend dazu ein Erlebnis aus meinem Leben mit dir teilen. Als ich das erste Buch-Angebot von einem Verlag erhielt, freute ich mich wie eine Schneekönigin. Mein damaliger Freund meinte zu mir, ich solle mich lieber nicht zu sehr freuen, nachher wäre ich enttäuscht, wenn die Übereinkunft nicht statt finden würde. 

Warum ich mich dennoch freute: 

  1. Es lohnt sich bereits des Freuden-Willen sich zu freuen, warum solltest du deinen Zellen diese wohltuende Dopamin-Dusche nicht gönnen? 
  2. Wer sich sorgt, leidet zweimal. Stets von dem schlechterem auszugehen, ist ein bisschen wie ein ständiges Leben auf der Handbremse. Zwar sicher, aber nicht wirklich klug, denn in den Flow kommt man so kaum.
  3. Die Energie-Frequenzen auf denen wir schwingen, senden uns zugleich die passenden Erlebnisse und Möglichkeiten zu. Vergiss nicht, du bekommst nicht das, was du dir wünschst, sondern eben ganz oft das, was du meinst zu verdienen. Wenn du also ständig nichts erwartest und forderst, wirst du genau das auch bekommen: NICHTS! 
  4. Enttäuschungen gehören zum Leben dazu und bieten die Gelegenheit, die Täuschung über bestimmte Situationen, Menschen und (Eigen-) Vorstellungen aufzudecken. Hervorragend, schafft sofort wieder Platz für Neues. 
  5. Wenn ein Buchverlag bereits den Kontakt zu mir gesucht hat, sind weitere Buchverläge nicht mehr so weit entfernt, wie zuvor noch (sei es in meiner Vorstellung oder in Wirklichkeit)  

Das Leben ist einfach zu kurz, um nicht seine eigene Muse zu sein, um nicht sein fucking Potenzial zu leben und um ständig seine Möglichkeiten zu UNTERtreiben. Mögest du immer wissen, welche Wunder in dir liegen. Jetzt ist deine Zeit! Hab keine Angst, deinen Platz in der Welt einzunehmen! Wir alle warten auf Dich und deine Entscheidungen.

Deine Sandra 

P.S.: Das Leben ist zu kurz, um Dich nicht anderen und dem Leben zuzumuten. 

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