Kleine Anleitung, um das Schöne >perfekt unperfekt< sein zu üben: 
1. Lass die Angst davor los, was die anderen über Dich sagen könnten. Es wird immer jemand etwas zu sagen haben. Das sollte dich aber nicht daran hindern, dein Ding zu machen. Leider leben wir in einer Gesellschaft, die sich untereinander abwertet, um sich selbst aufzuwerten. Dalai Lama sagt: “Wer schlecht über dich redet, hat nichts gutes über sich selbst zu erzählen”.
2. Es ist nicht der Job der anderen Dich zu mögen, es ist Deiner! Kleine Erkenntnis, große Freiheit. Und genauso wie nicht jeder Rosen mag, ist es auch völlig in Ordnung, wenn du nicht von jedem gemocht wirst oder eben selbst nicht zu jedem auf Anhieb eine Sympathie entwickelst. Doch der Rest der Welt kann sich, wenn überhaupt, erst und nur dann in dich verlieben, wenn du es zuvor machst. 
3. Lerne Kritik von den richtigen Leuten anzunehmen. Ein Tschechisches Sprichwort sagt: “Eine Ballarina lässt sich auch nicht von einem Fischer erklären, wie sie ihre Pirouetten drehen soll”. Zusätzlich mache Dir klar: du machst deine Arbeit, du bist nicht deine Arbeit. Deshalb muss auch nicht dein ganzer Selbstwert von der Kritik anderer gefressen werden. Wie sieht es mit deinem Selbstwert aus? 
4. Du wirst nicht drum herum kommen, andere Menschen in deinem Leben bewusst zu enttäuschen, wenn du ein authentisches Ich und Leben führen möchtest. Dein Dasein besteht eben nicht nur aus der Rolle der Tochter, der Angestellten oder der Freundin (was hat deine eigene Mutter davon, wenn du alles gibst und Dich aufopferst, um ihr eine tolle Tochter zu sein, aber dadurch nicht deine eigene Wahrheit lebst und somit auch all deine anderen wichtigen Lebenssäulen stark vernachlässigst?). Und seh es mal so: du gibst damit den Anderen die Möglichkeit, die Täuschung, die sie von dir hatten, aufzulösen und dich wahrhaftig kennen zu lernen. 
5. Das Perfekte existiert nicht! Es ist eine Illusion, die uns zu unserem eigenen getriebenen Gefangenen macht. Alles Wichtige ist bereits in uns, du darfst dich erinnern und empfangen. Und keine Angst haben, Dich, deine Arbeit oder deine Ideen mit der Welt zu teilen. “Perfektionieren” kannst du erst etwas, wenn Du es in die Welt hinaus lässt und teilst. Unsere Bauchfrau Sandra sagt selbst über ihr Buch: “Es ist sicherlich nicht die beste Version,  die ich hätte schreiben können, doch die beste Version hätte sicherlich nie meinen Pc verlassen und hätte somit nie gedruckt werden können”. 
Trau Dich und lebe deine Verletzbarkeit. Denn erst wenn wir Alle verstehen, dass wir Alle Löcher in unseren Herzen haben (eben alle unperfekt perfekt sind), könnten wir endlich einfach SEIN, statt ständig unsere kostbare Zeit, Energie oder Geld dafür zu verschwenden, diese Löcher stopfen zu wollen.

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