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Der verdammte Turnschuh!

Sandra Wurster | 05 April, 2023


          
            Der verdammte Turnschuh!

Wie du mit Wachstumsschmerz besser umgehen kannst.

Haltet euch fest, ihr werdet es mir nicht glauben: Ich bin in Amsterdam einfach einen fucking Marathon gelaufen. 5 Stunden, ohne Pause, gefühlt durch alle Kleidungsläden, die diese tolle Stadt zu bieten hat.

Achso, das zählt nicht als Marathon - bist du dir da wirklich sicher?

Die Fußschmerzen, die ich an dem Abend hatte, sagen meines Erachtens etwas ganz anderes.

Aber nun Scherz beiseite und mal Tacheles gesprochen: Ich muss euch da etwas gestehen und zwar, dass ich mich im absoluten Kaufrausch befand.

Fangen wir mal von ganz vorne an. Ich hatte fast zwei Wochen Urlaub und davon verbrachte ich 10 fantastische Tage am Meer, in Nord-Niederlande (einer meiner magischen Kraft-Orte). Ich liebe diesen Ort einfach, bereits dreimal hintereinander war ich dort und erkundigte jedes Mal mit meinem ausgeliehenen Fahrrad die Umgebung. Zauberhafte Dünen-Landschaften und regionale kleine Märkte und Läden. Und natürlich unvergessliche Sonnen-Aufgänge und -untergänge. Hier entschleunige ich, heile und erde ich mich jedes Mal total.

Dadurch dass mein letzter Amsterdam-Besuch etwas unbefriedigend war, da ich mit Freunden hinreiste, die alle zwei Stunden „Kaffee trinken“ wollten und ich dadurch das Gefühl hatte, nicht einmal die Hälfte dieser wunderschönen Stadt gesehen - geschweige denn erlebt zu haben, beschloss ich, auf meiner Rückreise vom Meer Amsterdam nochmals zu besuchen. Und diesmal richtig, auf meine Art und Weise und auf jeden Fall ohne „unnötige Kaffe-Pausen“. Ich hatte einen Plan. Tag 1 wurde dem Shoppen gewidmet, Tag 2 den Museen und an Tag 3 sollte ein Foto-Shooting stattfinden. Doch Tag 1 änderte bereits alles.

Nachdem mich Amsterdam mit einem ungemütlichen Wetter und vielen kleinen Baustellen begrüßte, kam ich mit meinem riesengroßen Koffer völlig verschwitzt im Hotel an. Man bedenke, dass meine Unterkunft nur 10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt war, doch das Gewicht meines Gepäcks und die Baustellen-Situation machten daraus echt eine abenteuerliche kleine Kraft-Reise. Nachdem ich meinen Koffer abgeladen hatte, ging es dann los, die Stadt und vor allem die Shopping-Meile zu erkunden. Zuhause, in Stuttgart hatte ich mir noch ganz fest vorgenommen, dass ich nichts kaufen würde oder wenn dann nur ganz ganz wenig, schließlich hatte ich mehr als genug in meinem Kleiderschrank. Doch sobald ich in Amsterdam war, war dieser Vorsatz hinfällig. Und am Anfang lief es auch noch wirklich gut, nichts sprach mich an und zum größten Teil waren in Amsterdam dieselben Kleidungs-Geschäfte, die wir eben in Stuttgart auch haben. Ich vermisste die kleinen regionalen Läden am Meer und bemerkte, wie meine Laune schlechter wurde.

Doch anstatt mich darüber zu freuen, dass mein Geldbeutel voll blieb, fing ich an, darüber enttäuscht zu sein und blickte in meine „Das darfst du dir kaufen-Liste“ hinein. In dieser notiere ich mir all die Dinge, die ich wirklich brauche und wichtig sind und unter anderem stand dort „neue Turnschuhe“. Besonders ein Exemplar einer bekannten Marke gefiel mir, doch gerade bei größeren Ausgaben überlege ich mittlerweile länger und mehrmals nach. Dadurch, dass Amsterdam echt viele Schuhläden hat, beschloss ich fast schon trotzig, dass ich dann jedenfalls mir endlich diese Schuhe zulegen würde.

Ich wurde relativ schnell fündig und war gerade dabei, eine Verkäuferin zu bitten, mir den anderen Schuh zum Anprobieren zu bringen, da sah ich sie an ihrem Fuß. Ein neueres Modell der selben Schuh-Marke. Ich fragte sie sofort, was diese kosten und sie antwortete mir, dass sie mehr kosteten als die anderen. Ich beschloss, dass mir das Design der Schuhe den Preis wert sei und ich die nächsten Tage eben bei McDonald’s meinen Hunger stillen müsste. Als sie mir dann mitteilte, dass diese bereits ausverkauft seien und es schwer werden würde, dieses Modell überhaupt noch zu ergattern, wurde mein Ehrgeiz entfacht und meine schlechte Laune wuchs. Meistens habe ich in solchen Dinge wirklich Glück. Ich fing an zu manifestieren und weiter ging es. Den Schuh, den ich dabei in der Hand hielt, verlor augenblicklich seinen Reiz auf mich. Und ich war selbst erschrocken, wie ich in die Konsum- und Trend-Falle getappt war. Meistens versuche ich, Looks und Designs (an mir, in meiner Wohnung und in meinem Business) unabhängig von aktuellen Trends zu kreieren, doch natürlich müssen wir uns nichts vormachen - wir alle werden beeinflusst. Die kleinen süßen blonden Strähnchen in meinem Haar waren sicherlich kein Geistesblitz meinerseits, sondern ein Wunsch an meine Haarstylistin, nachdem ich dies auf Pinterest viele Male zuvor gesehen hatte. Was mir daran missfiel war, obwohl ich mich noch mitten im Kaufrausch befand, war mir bereits bewusst, dass immer noch ein nächstes Modell folgen wird (ob mir dieses Exemplar dann gefallen wird, ist zwar die nächste Frage, aber wenn immer wieder etwas Neues in dieser abartigen Geschwindigkeit ((in der mittlerweile Kollektionen und generell Mode kreiert werden)) produziert wird, ist die Auswahl größer und somit auch die Gefahr meinerseits, zu konsumieren). Ich empfand das als traurig, dass ich bereits jetzt wusste, dass das, was ich jetzt als schön und kaufwürdig empfand, eines Tages höchstwahrscheinlich nicht mehr solch einen Reiz für mich hatte. Nichts ist für immer. Und dennoch hielt es mich nicht davon ab, meine Mission, diesen Schuh zu finden, fortzusetzen.

Nach dem 9. Schuhladen bemerkte ich plötzlich abartige Fußschmerzen und einen enormen Hunger, ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass ich 5 Stunden am Stück unterwegs war - ohne „unnötige Kaffee-Pausen“. Ich wollte nur noch ins Hotelzimmer, mich aufs Bette schmeißen und schlafen. Doch zuvor schaute ich online nach, ob dieser verdammte Schuhe noch irgendwo lieferbar war: Nur noch auf Ebay, noch teurer von privaten Verkäuferinnen, solche Füchsinnen, meine schlechte Laune war absolut am Tiefpunkt angelangt.

Mit letzter Kraft schleppte ich mich zurück ins Hotel und musste dabei doppelt schmerzhaft feststellen, dass mir diese „unnötigen Kaffe-Pausen“ und meine Freunde nicht nur fehlten, sondern vielleicht gar nicht so unnötig waren. An dem Tag schlief ich übrigens um 19:00 Uhr, mit meiner Kleidung (so fix und fertig war ich schon lange nicht mehr) ein und schlief über 10 Stunden durch. Am nächsten Tag ging ich in mich und versuchte, den gestrigen Tag nochmals zu reflektieren und meiner schlechten Laune auf den Grund zu gehen und stellte dabei fest:

 

  1. Dass ich in die Konsumfalle getappt bin und kurz dachte, dass mich dieser neue Schuh glücklich machen würde. Ich vergab mir, wechselte die Perspektive - erkannte die Freiheit, die ich dadurch gewann - zu bemerken, dass kein Trend, keine Schönheit, keine Mode, nichts im Leben für immer ist.
  2. Stellte erschreckend fest, dass ich die Natur und die Ruhe vermisste. Nicht, dass ich die Stadt per se verurteile - sie ist der Schauplatz von Begegnung, Kunst und vielem mehr. Aber plötzlich hatte sie bei mir einen ganz anderen Stellenwert. Zwar wohne ich selbst nun auch nicht unbedingt in einer großen Großstadt, aber meines Erachtens groß genug. Jahrelang wollte ich immer dahin, wo „etwas abgeht“ und nun ist der spannendste Ort wo „etwas abgeht“ mein Inneres. Und dazu scheint mir aktuell der Schauplatz der Natur um einiges dienlicher zu sein. War ich früher eher noch getrieben und hatte Angst, etwas Spannendes eventuell zu verpassen, weiß ich heute, dass es für mich nichts Wichtigeres und Spannenderes zu erreichen gilt, als immer mich selbst. Das nächste coole Kleid, die nächste verrückte Begegnung oder das nächste coole Standortbild für Instagram verlor an Bedeutung und war nicht mehr ein größerer Reiz, als mir selbst in Ruhe zu begegnen (alles eine Sache des Gleichgewichtes).
  3. Ich bemerkte, dass der Glaubenssatz und meine Werte von Freiheit sich in letzter Zeit verändert hatten und nun für eine Disharmonie in mir sorgten. Früher dachte ich - doch bevor du mich für das, was jetzt gleich kommt verurteilst, bitte vergiss nicht meinen „ärmlicheren familiären Background“ - dass ich glücklich, erfolgreich und vor allem frei bin, wenn ich mir alles kaufen kann, was ich will. Unabhängig davon, dass ich mir noch nicht und höchstwahrscheinlich nie genug Geld auf dem Konto haben werde, um mir wirklich wirklich alles kaufen zu können (und dennoch habe ich heute mit Geldbeträgen zu tun, von denen ich früher nur träumen konnte), wollte ich plötzlich gar nichts mehr kaufen. Falls du schon länger Teil meiner kleinen Bauchfrauen-Welt bist, hast du vielleicht bereits mitbekommen, dass ich mich in jüngeren Jahren bereits schon enorm verschuldet hatte bezüglich Online-Shopping und mit diesem kurzen gekauften Glück meine innere Leere versuchte zu füllen. Ich musste viel reflektieren, um mir einzugestehen, dass dies bereits alles andere als gesund war. Ich liebe immer noch schöne Dinge und kaufe auch gerne, aber ich sehe mein Geld auch gerne wachsen und dafür braucht es ein Gleichgewicht zwischen Ausgaben und nicht nur Einnahmen wie die meisten meinen, sondern auch sein Geld halten zu können. Jedenfalls gehören zu meinen aktuellen Strategien, Sachen nicht sofort zu kaufen, sondern zurück legen zu lassen und wenn mir das Objekt meiner Begierde nach drei Tagen wirklich immer noch im Kopf herumspukt, dann ist es höchstwahrscheinlich bald meins. Für jede neue Sache in meinem Besitz muss eine andere gehen, ich bin absolut kein Fan vom Anhäufen, ich will auf einen Blick wissen, was ich besitze, was in meinen Schubladen ist. Ja okay ich gestehe, wie viele goldenen Kreolen ich habe, könnte ich nun nicht ohne Weiteres beantworten, aber du weißt, worauf ich hinaus will, oder? Und wie ich bereits erwähnt habe, führe ich Listen mit Dingen, die ich wirklich brauche. Dadurch habe ich automatisch einen bewussteren Umgang. Doch zurück zum Wesentlichen: Ich wollte gar nichts mehr kaufen. Ich bemerkte, dass mir das Kaufen gar nicht mehr so viel gab wie früher oder wie ich mir das vorgestellt hatte. Freiheit, glücklich und erfolgreich zu sein definierte ich mittlerweile völlig anders. Und zwar dadurch, das machen zu können, was ich liebe (beruflich oder privat), freie Zeit zu besitzen, keine Deadlines zu haben, nicht getrieben zu sein, mit meinen Liebsten zu sein… Verstehe mich bitte nicht falsch, Geld ist weiterhin nicht unwichtig für mich, dennoch hat sich eben meine Definition von „frei sein“ verändert.

Einige dieser neuen Erkenntnisse waren mir so noch gar nicht wirklich klar oder bewusst und zum Teil sogar fremd. Und obwohl ich dankbar für diesen weiteren wertvollen Shift meines Bewusstseins bin, fühlte ich dennoch Disharmonie. Denn nur weil sich etwas in meinem Inneren verändert hatte, bedeutet es noch nicht automatisch, dass ich mit meinen Handlungen und Taten im Außen hinterher kam. Zudem bedeuteten diese neue Erkenntnisse auch, meine aktuelle Lebensführung kritisch zu hinterfragen und das darf natürlich Angst machen. Angst vor Neuem und Veränderungen. Gleichzeitig spürte ich auch einen Hauch von Selbstverurteilung, weil ich mich selbst schon für „weiter“ hielt und dachte, dass ich mich vor einem Kaufrausch besser abhalten konnte. Doch zu verstehen, dass Glaubenssätze uns in bestimmten Lebensphasen gedient haben und wichtig für uns waren, hilft mir, mir selbst zu vergeben und mich auf das zu konzentrieren, was nun vor mir liegt, als dem Vergangenen zu viel Fokus zu widmen.

Und weil ich mittlerweile bemerkt habe, dass ich mich genau so oft fühle, wenn ich einen kleinen Wachstumsschub bekomme, dachte ich mir, gliedere ich dir mal meine persönlichen Schritte und Herangehensweisen auf, vielleicht ist da ja auch etwas für dich dabei.

Erlaube dir Annahme

Zuerst einmal muss gesagt werden, dass Wachstumsschmerz völlig in Ordnung ist und zum Leben dazu gehört. Es dient dir nicht - wie bei fast allem was wir fühlen - in den Widerstand zu gehen. Darüber hinaus: Gib dir Zeit, es kann sich schon mal merkwürdig anfühlen, wenn sich unsere Überzeugungen und Werte unbewusst verändert haben und unsere Handlungen im Außen mit diesen nicht mehr übereinstimmen. Zwar nehmen wir diese Disharmonie wahr, können sie aber nicht immer im sofortigen Moment zuordnen. Sätze, die ich dann öfters wähle als sonst sind dann: „Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist“, „Keine Ahnung, warum ich mich so fühle“ und „Bin irgendwie genervt von mir selbst“. Bleibe im Vertrauen, beobachte weiterhin deine Gedanken und sei dennoch gut zu dir - besonders unterstützend können jetzt Meditationen, Achtsamkeits-Übungen und das Notieren deiner Gedanken sein. Sie dienen dir als intensivere Reflektionsbasis und du wirst bemerken, in der Ruhe liegt schließlich die Kraft. Und „es“ wird sich ganz von alleine präsentieren, plötzlich wirst du „es“ erkennen und benennen können.

Verurteile Dich nicht

Sondern wie wäre es stattdessen, dir selbst zu vergeben? Die meisten Glaubenssätze - auch die, die du heute vielleicht absurd und begrenzend findest - haben dir in einer bestimmten Phase deines Lebens, in der Geschichte, die du dir über dich selbst erzählt hast, geholfen und dich unterstützt. Übrigens ist doch die Zukunft, also all das, was du noch vor dir hast, der jetzige Moment sowieso - so so so viel kostbarer als deine Vergangenheit. Besonders, wenn wir den Aspekt miteinbeziehen, dass du höchstwahrscheinlich keine Zeitreisende bist und das Geschehene somit nicht ungeschehen machen kannst. Aber genau in diesem Augenblick und in der nächsten Minute und in der darauf geschieht dein Leben wieder und wieder und wieder. Worauf lohnt es sich also deine Aufmerksamkeit zu lenken? Ja, und ich weiß, trotz dieses Wissens fällt das „Los-lassen“ und sich selbst zu vergeben nicht unbedingt leichter, probiere dich in Abschieds-Ritualen. In diesen trennst du dich in Dankbarkeit und in Liebe von Altem (können auch Perspektiven, Werte und Denkweißen sein) und findest eventuell deinen neuen Frieden. Es ist keine Schande, Abschieds-Rituale mehrmals zu wiederholen. You Know, alles was dir dient, darf sein.

Reflektiere und shifte dein Bewusstsein

Im Idealfall bist du nun soweit, wertungsfrei zu reflektieren, wo und inwiefern deine neuen Vorstellungen, Werte oder Mindset-Einstellungen nicht nur nicht mehr mit deinen alten Vorstellungen, Werten und Mindset-Einstellungen übereinstimmen, sondern mit deinem ganzen Leben und Sein. Ja, das macht uns oftmals Angst, aber du bist nicht hier, um dich nicht fortzubewegen, statisch stets am selben Fleck zu bleiben oder keinen neuen Weg zu wählen - das alles, dieser „Stillstand“ gleicht viel eher dem Tod als dem Leben. Ich weiß, viele von uns sind mit merkwürdigen Vorstellungen, wie das Leben auszusehen hat, groß geworden. Dabei kam viel zu kurz, dass es eben nicht wichtig ist, wie das Leben aussieht, sondern wie es sich anfühlt. Und du bist ein Teil unendliches Leben, das bewegt werden will. Verweigere dir nicht aus Angst, dass dein Leben anders aussehen könnte als das der anderen, zu wachsen, deine Richtung zu wechseln und so viel wie möglich auszuprobieren. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

Die Macht der kleinen Schritte

Wandel kommt durch Handeln. Deine Disharmonie löst sich auf, wenn du das was du denkst, das was du sagst und das was du tust in Einklang bringst. Und hey, das ist nicht immer so leicht und braucht Geduld. Ja, manchmal wollen wir alles genau jetzt! Und Veränderungen können uns gar nicht schnell genug gehen. Doch erinnere dich daran: Rom wurde auch nicht an einem Tag, in einer Woche oder in einem Jahr erbaut. Und auch wenn du das Gefühl hast, dass diese kleinen Schritte dich nicht wirklich voran bringen, in einigen Jahren wirst du rückblickend feststellen, dass diese vielen kleinen Schritte - so klein und unbedeutsam sie dir vielleicht auch jetzt vorkommen - letztendlich in der Summe für die wahren Veränderungen in deinem Leben verantwortlich waren. Kenne deine Ziele und dann erlaube dir, sie so zu zerlegen, dass du auch motiviert dran bleibst, das ist unter anderem einer der Gründe, warum so viele Menschen „scheitern“ an der Umsetzung, ihr Leben nach ihren eigene Vorstellungen und wahren Bedürfnissen zu gestalten. Wie gesagt: Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Und du darfst deiner eigenen Großartigkeit ein bisschen mehr Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit widmen als einem kurzfristigem Tatendrang. Und während und zwischen all diesen kleinen Schritten, erlaube dir wahre Freude zu erfahren - unabhängig von dem Erreichen deiner Ziele. Sich freuen lohnt sich bereits aufgrund der Freude. Bedeutet, wir alle dürfen uns immer wieder daran erinnern, dass wenn wir uns in den Weg, in die unterschiedlichen Lebensprozesse verlieben, wir lebenslang verliebt sind.

Ja, Ziele oder Pläne zu besitzen, ist nicht ganz unwichtig, aber wie mit allem im Leben kommt es immer auf das Gleichgewicht an. Das reine sture Fixieren begrenzt dein Leben eben auch nur auf diesen einen fixen Punkt, das wird dir und dem Leben nicht ansatzweiße gerecht.

Und jetzt bist du dran: Begrüße deinen Wachstum, habe keine Angst, es ist Zeit aufzublühen.

Zudem ist vielleicht heute ein guter Tag, sich zu fragen, was ist „frei sein“ für dich?

Falls dir dieser Blog-Beitrag gefallen hat, lass es uns wissen, gib uns Bescheid, wir freuen uns immer darüber zu erfahren, was sich in dir bewegt.

Ganz viel Bauchliebe an Dich

Deine Sandra

P.S.: habe dann ganz bewusst „No-Name“-Sportschuhe gekauft…

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