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Vorsätze, die dir wirklich dienen

Sandra Wurster | 14 December, 2021


          
            Vorsätze, die dir wirklich dienen

Jedes Jahr das gleiche „Palaber“! Übermotiviert nehmen wir uns ganz bestimmte Dinge fürs nächste Jahr vor, ganz weit vorne mit dabei - die altbekannten Klassiker schlecht hin: mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport treiben zu wollen, Gewicht zu verlieren, weniger zu lügen und natürlich sich gesünder zu ernähren. 

Ein mehr als gefundenes Fressen für unsere wahnsinnig gewordene Optimierungsgesellschaft. Sich mit seinen Gewohnheiten etwas genauer zu beschäftigen und sich zu hinterfragen, ob sie einem wirklich dienen, befürworte ich sofort. Doch ständig irgendwelchen Vorsätzen und den daraus resultierenden Illusionen (a la wenn ich mich gesünder ernähre, wird alles besser und wenn ich erstmal 5 Kilo weniger wiege, wird sich auch mein Seelenpartner endlich zeigen…) hinterher zu rennen, ist meines Erachtens absolute Zeitverschwendung. Darüber hinaus erkennen wir anscheinend nicht, was diese Vorsätze zugleich auch über unser jetziges Leben und unser Sein aussagt. Nämlich, dass es (und wir) mal wieder nicht gut genug sind. Herzlich Willkommen alter Lieblingsglaubenssatz. 

So lernen wir sicherlich nicht, dass wir uns eben erst dann wirklich ganz annehmen und lieben können, wenn wir uns alle unsere Anteile erlauben. Schön und gut, dass du dies und jenes mit deinem großartigen Leben noch vor hast und deiner Persönlichkeit auch ein bestimmtes Upgrade verpassen möchtest, lass dich bitte nicht aufhalten. Wirklich interessant wäre dennoch zu erfahren, ob du dies und jenes auch noch dann in solch einer Dringlichkeit vor hättest, wenn du wirklich verinnerlicht hättest, dass du jetzt gerade (ebenso wir bereits gestern und auch in Zukunft) wertvoll bist, warst und sein wirst (unabhängig davon, wie viel du leistest, wie du aussiehst oder erreichst…). 

Ich habe mal ein paar andere Impulse für dich gesammelt. Wie findest du sie? 

1. Es gilt nichts zu erreichen, außer natürlich dich selbst!

Ein Leben mit weniger To-Do Listen kann man sich antrainieren! Und manchmal hilft einfach auch nur, das Licht auszuschalten, um der dreckigen Küche (eigentlich ja in Wirklichkeit, um seinen Perfektionismus-, Kontroll- und Funktionieren-Drang entfliehen zu können) zu entkommen. Im Büro begleitet mich bereits seit einigen Jahren ein wichtiger Reminder (kleines Notiz-Zettelchen, das am PC klebt) mit der Message: „Alles erledigt, aber nichts erlebt“. Vielleicht hilft es auch dir, denn deine Arbeit rennt dir nicht weg, doch gewisse Augenblicke, wie ein Sonnenuntergang oder ein Regenbogen, sind jedesmal individuell und „laufen“ dir tatsächlich davon. Wie wirst du also deine Prioritäten fürs nächste Jahr setzen? 

2. Du bist so viel stärker als du meinst! 

Nun ist endlich Schluss mit Schuldabgabe (zugleich auch immer Machtabgabe und willst du das wirklich?) und Ausreden! Dient dir das noch wirklich? Beobachte doch zur Abwechslung mal, welche Geschichte du dir selbst ständig über dich selbst erzählst, kommst du dabei weg? Unterschätze niemals die Powerkraft, die in dir steckt, deine „Eigenverantwortung“. Und ja, es ist nicht immer ganz bequem, vor allem für unseren Ego-Anteil, sobald wir mal unsere Komfortzone verlassen. Doch so gemütlich diese auch ist, wachsen und verändern können wir sehr selten etwas in ihr. Vergiss nicht, du bist dein eigener Fernsehturm und kannst eben durch den Einfluss, den du selbst auf deine Gedanken und dein Befinden ausübst, dich entweder auf eine Gute-Laune-Frequenz anheben oder deine Schwingung auf deine „Miese Petra“ Frequenz herabsetzen. Du entscheidest! 

3. Verschaffe dir mehr Fläche!

Was besitzt du alles noch, dass dir ständig suggeriert, dich verändern zu müssen? 

Diätbücher, Detox-Tees oder schmerzhafte Shaping-Unterwäsche? Sollen und müssen diese Dinge wirklich so viel Platz einnehmen? Versuch auch daran zu denken, dass sie auf einer feinstofflichen Ebene Energie einnehmen oder aussenden. Du brauchst eine kleine Motivation? Wie viele Regale und Schubladen hättest du wieder zur Verfügung? 

4. Jetzt geht es mit dem Ausmisten erst so richtig los!

Lass uns mal dein Handy und somit auch den ganzen Accounts, denen du folgst oder eben nicht folgst genauer anschauen. Befindest du dich in einer „Informations-Bubbel“ oder würde dringend neuer Input und neue Perspektiven gut tun? Oder bemerkst du, dass du immer noch zu vielen Menschen folgst, die leider kein gutes Gefühl bei dir hinterlassen? Entfollow! Und übe damit direkt auch dein Loslassen…

5. Mit welchem Premium-Seelenfutter fütterst du dich? 

Welche Bücher, Magazine, Podcasts, Accounts, Filme und Serien ziehst du dir täglich rein? 

Und hast du dich schonmal hinterfragt, ob es dir gut tut, dich inspiriert und dein persönliches Wachstum supportet? Oder eben dich dabei sogar unterstützt, zu heilen und dein Sein nochmals zu stärken? Wir müssen nicht immer alles verändern, aber Seelenfutter, von dem ich Bauchschmerzen bekomme, macht gar kein Spaß. 

Weitere spannende Impulse findest du in unserem Bauchgeflüster-Podcast in der Folge 15, lohnt sich auf jeden Fall hinein zu hören. Viel Spaß dabei. 

Und lass uns gerne wie immer ein kleines Feedback da. 

Liebe Bauchgrüße

Deine Sandra :) 

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